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Autorenarchiv

postheadericon Das war’s, fast! oder: Der Messeabbau ist in vollem Gang

Das war’s. Es ist nach 17 Uhr am Freitag, 6.5.11. Der Abbau der Messestände ist in vollem Gang.

Sight City Abbau 2011

Die Messehallen sind fast leer geräumt.
Sight City Abbau 2011

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postheadericon Herzlichen Dank, liebes Service Team des Hotel Sheraton Frankfurt

Hotel Sheraton am Frankfurter Flughafen Frankfurt am Main

Nun ist die 9. SightCity 2011 schon wieder Vergangenheit. Sie verlief reibungslos, auch aus organisatorischer Sicht. Dies ist zu einem Großteil ein Verdienst des Service-Teams vom Sheraton Frankfurt Airport Hotel & Conference Center.

Hat was gefehlt bei Speisen oder Getränken oder bei der Tagungstechnik, das Service-Team stand mit Rat und Tat stets zur Verfügung. Den Messebesuchern wurde geduldig Auskunft zu Messeräumen gegeben, und die Parkplatzwächter vor dem Hoteleingang waren routiniert und behielten bei Messeauf- und abbau den Überblick.

Liebes Serviceteam des Hotel Sheraton, herzlichen Dank!

Das SightCity Team.

postheadericon Die freundlichen MesseGuides der SightCity

Besuchern der Messe wird wie in jedem Jahr ein besonderer Service geboten: SightCity Messeguides

Kostenloser Abholservice der SightCity Frankfurt

Sowohl am Fern- als auch am S-Bahnhof finden Sie zu jeder vollen und halben Stunde SightCity-Personal, das Sie direkt zur SightCity begleitet. Bitte sorgen Sie dafür, dass unser SightCity-Personal Sie erkennen kann. Den SightCity-Besucherservice erreichen Sie während der Veranstaltung unter der mobilen Rufnummer 0151-56596979
Bitte beachten Sie, dass diese Rufnummer nur während der Messe in Betrieb ist!

Eine vorangehende Anmeldung für den Abholservice ist nicht notwendig!
Für Ihre ggf. “tierischen Begleiter” wird eine Hundebar vorhanden sein.

Immer wieder erreicht uns die Frage Sehbehinderter, die den Service gerne nutzen wollen: “Wie erkenne ich euch denn?”
zur Antwort

postheadericon Podiumsdiskussion mit Verena Bentele: Hürdenlauf Sehbehinderung

Von 11 bis 11:50 Uhr diskutieren Fachleute zum Thema “Hürdenlauf Sehbehinderung”

Podiumsdiskussion: Hürdenlauf Sehbehinderung,
Organisiert durch den Low Vision Kreis e. V.,
Moderatorin: Verena Bentele, Behindertensportlerin des Jahres 2010, Goldmedaillen bei den Paralympics 2010 in den Disziplinen: Langlauf Sprint, 5 km sowie 15 km; Biathlon Freistil 12,5 km und Verfolgung
,
Teilnehmer v. l. n. r.: O. Simon (Rehabilitationslehrer, blindundmobil.de), F. Siewert (LowVision Kreis), Verena Bentele (Moderatorin), Dipl. Ing. N. Kamps, Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e. V. (MDS), Dr. Ch. Stamm, Augenärztin Berlin;

Forum: Podiumsdiskussion mit Vernena bentele

In Stichworten schreibe ich zeitnah mit:
11 Uhr: Vorstellung der Podiumsteilnehmer

Hr. Kamps:
Sehbehinderte benötigen einen Leistungshilfeberater.
Optiker verschreibt Sehhilfen, kennt sich aber nicht im Leistungsrecht aus
Erstattungsfähigkeit von Hilfsmittel seitens der Krankenkassen ist ein Problem

Fr. Stamm:
Sehbehinderte benötigen mehr Beratung, diese gibt es nicht aus EINER Hand.
Man benötigt jemand Neutrales, der Sehbehinderte berät

Grundproblem
Betroffnee sind oft überfordert im Dschungel von technischen Hilfen, Kassenabrechnungen

Hr. Kamps
Es braucht Regeln: Was gehört zur Grundversorgung?

Hr. Siewert
erstritt sich über die Dauer von 3 Jahren ein Sprachlesesystem

Fr. Bentele
benötigt Hilfsmittel: Smartphone zur Speicherung von Kontaktdaten, Internet

Fr. Stamm
in Berlin versorgen Selbsthilfegruppen Betroffene mit Informationen zu ausreichenden, zweckmäßigen und wirtschaftlichen Hilfsmittel

11: 33 Uhr
Hr. Simon
Am Anfang des Weges benötigt der Betroffene psychologische Begleitung.
Betroffene haben meist sehr hohe, zu hohe Erwartungen, die es zu dämpfen gilt.

Zitat Krankenkasse: “Hilfsmittel liegt vor mit Vergleichsangebot, 75 €, nicht wie empfohlen 200 €”
Patient wird informiert, aber der Rehaberater bleibt außen vor.
Das führt teils zu nicht zweckmäßigen Hilfsmittelanpassungen.

Fr. Stamm
wieder generelles Problem:
Aufgabe des Arztes ist es, die Hilfsmittel konkret zu verschreiben. Er kennt sich aber fachlich oft nicht aus. :-(

Hr. Kamps
Es steht nirgendwo geschrieben, dass NUR die Ärzte verschreiben dürfen. Jeder darf HM verschreiben, z. B. Hilfsmittelexperten, aber auch Privatpersonen. Problem ist wieder, Kostenträger müssen auf diese Verträge / Vereinbarungen eingehen. Ärzte murren und meinen, ihnen werde die Butter vom Brot genommen.

“Wir benötigen Fallmanager / Casemanager. Jeder Patient muss individuell betreut werden. Der Casemanager hat aber auch zu netzwerken, er bündelt die Informationen. Udn wenn es sie gäbe, wer würde sie bezahlen?”

Fr. Bentele
Integrationsverbände könnten doch Teilaufgaben übernehmen.

Hr. Simon
Neben den Hilfsmitteln wird seitens der Kostenträger gerne gespart bei den Schulungen, beispielsweise beim Mobilitätstraining. Er ermuntert Betroffene, vor Gericht zu ziehen, um für die persönliche Situation zu sensibilisieren.

11:45 Uhr
Betroffene im Publikum
Ihr fehlen Ansprechpartner und Berater, fühlt sich allein gelassen.

Fr. Bentele sagt:
“Haben Sie Mut, aus sich heraus zu gehen. Machen Sie den ersten Schritt!”

Kollege von Herrn Simon
Es geht immer wieder ums Geld. Kostenträger verzögern Behandlungen und Betreuungen, weil sie an ihre Kosten denken. Manche Kostenträger kennen sich gar nicht aus, z. B. Sozialämter.

Ende der Diskussion!

Frau Bentele hat noch eine Rat : Wer fragt, wird klug!

postheadericon Die #SightCity auf Twitter

Dieses Weblog mit zeitnahen Berichten von der Messe ist eine Neuerung in diesem Jahr. Betroffenen und Interessenten, die nicht in Frankfurt am Main teilnehmen können, wollen wir Eindrücke vermitteln. Über Kommentare, Anmerkungen und Kritik zu den einzelnenen Beiträgen freuen wir uns.

In einer Vorbesprechung zur diesjährigen Fachmesse SightCity haben wir uns bewusst dafür ausgesprochen, nicht progressiv ins Web 2.0 einzusteigen. Es exisitieren weder ein Twitterkonto noch eine Facebook-Seite. Beide Social Media Plattformen sind für unsere Berichterstattung ungeeignet, da sie nicht die ausführlichen, individualisierten und anpassbaren Möglichkeiten bieten. Sie greifen da zu kurz. Ein Weblog eignet sich gut für den engen Informationsaustausch.

Dennoch wird die #SightCity (das #-Zeichen mit anschließendem Schlagwort dient zur Filterung der Nachrichten zur SightCity-Messe) auf dem Kurznachrichtendienst Twitter rege erwähnt, wie die nachfolgende Live-Auflistung der Tweets (das sind die Kurzmitteilungen) zeigt.

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postheadericon Von Langstöcken & dem Tag des weißen Stockes

Das wohl am häufigsten verwendete Hilfsmittel Sehbehinderter ist der Langstock / Blindenstock. Auch hier hat High-Tech Einzug gehalten.

Die Mitarbeiterin eines Ausstellers war am Donnerstag so freundlich und demonstrierte mir das einfache Zusammenfalten eines nur ca. 200 g schweren Telefaltstocks. In 1 bis 2 Sekunden fährt er selbstständig wieder aus und ist mitgefertig.

Demonstration eines Telefaltstocks

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postheadericon Grafikfähiges Display für Blinde & Sehbehinderte

Man sollte denken, Displays seinen per se grafikfähig. Klar, wir kennen Bildschirme, ob an TV oder an PC gekoppelt. Stets faszinieren uns immer größer, schneller, in der Darstellung brillianter werdende Displays und TFT.

Ausgangssituation
Blinden und Sehbehinderten stehen bereits vielerlei technische Hilfsmittel zur Verfügung, um Texte zu lesen oder z. B. im Internet zu recherchieren. Aber die Hilfen sind nicht perfekt, nicht barrierefrei. Screenreader, Braillezeilen, taktile Displays geben Absätze und Text in Blindenschrift aus. Tabellen, Grafiken, Animationen werden nicht unterstützt. Deren Inhalte werden den Sehbehinderten vorenthalten.

Und nun kommt Hyperbraille.

Hyperbraille: Das erste grafikfähige Display für Blinde und Sehbehinderte ist da!
Projektkonsortium aus 12 Unternehmen, gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie; Projektlaufzeit: 2007-2010; Gesamtvolumen: ca. 10 Mio. €


Das Projektteam demonstriert das Gerät. Diesen Beitrag weiterlesen »

postheadericon E-Book-Reader im Test

Im Rahmen der Fachmesse bietet die SightCity ein dreitägiges Vortrags- und Diskussions-Programm an. Dieses Forum (Forum-Übersicht und Motivation) spricht Betroffene, Interessierte und Fachleute an.


Der zweite Tag der Fachmesse eröffnet mit der Analyse elektronischer Bücher.

Frau Hartke vom Informationspool Computerhilfsmittel für Blinde und Sehbehinderte (INCOBS), Hamburg testete in Deutschland erhältliche E-Reader.

Elektronische Bücher: Für sehbehinderte Menschen ein neuer Zugang zu Literatur?

Ergebnisse des Tests “EBOOK-Reader”,
Referentin: C. Hartke, Informationspool Computerhilfsmittel für Blinde und Sehbehinderte (INCOBS), Hamburg

Das Plenum ist gut gefüllt. E-Book-Reader sind populär und lassen sich zusehens einfacher bedienen. Aber wie steht es mit der Praxistauglichkeit dieser kleinen handlichen E-Book-Reader für Sehbehinderte?

Im Folgenden fasse ich die Testergebnisse und Empfelungen in Stichworten zusammen.

Display

  • Die Displays sollten mindestens über eine 5 Zoll / Diagonale verfügen.
  • möglichst Darstellung im Hoch- und Querformat
  • eine externe Zusatzbeleuchtung ist oft notwendig
  • Auf den Kontrast achten. Oft sind Kontraste im Display nicht gut ausgeprägt

Bedienmenü

  • Schrift ist meist klein, aber gut lesbar. Schrift sollte sich aber vergrößern, Schriftart verändern lassen.
  • belegbare Direktwahltasten sind wünschenswert
  • Menüsymbolgrößen sind meist nicht veränderbar.
  • Eine Direkthilfe fehlt oft.

Tastatur

  • Auf hinreichende Abgrenzung zwischen den Tasten ist zu achten.
  • Der Tastendruckpunkt sollte spürbar sein.
  • Die Tastenbeschriftung sollte klar und deutlich lesbar sein.
  • Leider fehlt die spezielle Markierung der Ziffertaste 5 (haptische Tastenbelegung).

Bedienmenü

  • Schrift ist meist klein, aber gut lesbar. Schrift sollte sich aber vergrößern, Schriftart verändern lassen.
  • belegbare Direktwahltasten sind wünschenswert
  • Menüsymbolgrößen sind meist nicht veränderbar.
  • Eine Direkthilfe fehlt oft.

Lese- und Bedienhilfen

  • Das selbstständige Ablegen von Lesezeichen
  • Gezieltes Anspringen von Seiten
  • Navigation im Leseverlauf (Cache)
  • ggfls. ergänzende Audiowiedergabe

INCOBS hat die Tests und Empfehlungen zu E-Book-Readern uf ihrer Website veröffentlicht:

Der Testsieger heißt übrigens Sony Reader Pocket. Ihm bescheinigt Frau Hartke eine einfache Bedienung und gute Cursorstellung.

Zu guter Letzt
Eine Zuschauerin weist in dem Zusammenhang auf Smartphones und Tablet-PC’s hin. Diese böten mehr Funktionen als E-Books, so sei die automatische Spracherkennung meist integriert.

postheadericon Das SightCity-Team

Auch nach einem langen ersten Arbeistag auf der Messe sind sie fit!

Das SightCity Team oder “die fantastischen 4″ sagt

TSCHÜSS

bis morgen früh!

*** Fortsetzung folgt am Do, 5.5.11 ab 10 Uhr ***

postheadericon Die Leitlinien

Unter Leitlinien stellte ich mir bis jetzt stets Unternehmensleitlinien vor.

Auf der SightCity sind die Leitlinien sichtbar. Und sie sind hilfreich.

Das Aufbau- und OrgaTeam hat gestern keine Mühen und keinen Kleber gescheut, um nahezu den gesamten Messebereich, egal ob Marmorfuß- oder Teppichboden, mit Leitlinien auszustatten.

Die Leitlinien werden für die diesjährige Messe zum ersten Mal verlegt, sie helfen sehbehinderten Messebesuchern bei der Orientierung, die aufgeklebten Linien haben ein mit Blindenstöcken gut tastbares Profil.