deutsch english

Artikel-Schlagworte: „Hilfsmittel“

postheadericon Die freundlichen MesseGuides der SightCity

Besuchern der Messe wird wie in jedem Jahr ein besonderer Service geboten: SightCity Messeguides

Kostenloser Abholservice der SightCity Frankfurt

Sowohl am Fern- als auch am S-Bahnhof finden Sie zu jeder vollen und halben Stunde SightCity-Personal, das Sie direkt zur SightCity begleitet. Bitte sorgen Sie dafür, dass unser SightCity-Personal Sie erkennen kann. Den SightCity-Besucherservice erreichen Sie während der Veranstaltung unter der mobilen Rufnummer 0151-56596979
Bitte beachten Sie, dass diese Rufnummer nur während der Messe in Betrieb ist!

Eine vorangehende Anmeldung für den Abholservice ist nicht notwendig!
Für Ihre ggf. “tierischen Begleiter” wird eine Hundebar vorhanden sein.

Immer wieder erreicht uns die Frage Sehbehinderter, die den Service gerne nutzen wollen: “Wie erkenne ich euch denn?”
zur Antwort

postheadericon Von Langstöcken & dem Tag des weißen Stockes

Das wohl am häufigsten verwendete Hilfsmittel Sehbehinderter ist der Langstock / Blindenstock. Auch hier hat High-Tech Einzug gehalten.

Die Mitarbeiterin eines Ausstellers war am Donnerstag so freundlich und demonstrierte mir das einfache Zusammenfalten eines nur ca. 200 g schweren Telefaltstocks. In 1 bis 2 Sekunden fährt er selbstständig wieder aus und ist mitgefertig.

Demonstration eines Telefaltstocks

Diesen Beitrag weiterlesen »

postheadericon Grafikfähiges Display für Blinde & Sehbehinderte

Man sollte denken, Displays seinen per se grafikfähig. Klar, wir kennen Bildschirme, ob an TV oder an PC gekoppelt. Stets faszinieren uns immer größer, schneller, in der Darstellung brillianter werdende Displays und TFT.

Ausgangssituation
Blinden und Sehbehinderten stehen bereits vielerlei technische Hilfsmittel zur Verfügung, um Texte zu lesen oder z. B. im Internet zu recherchieren. Aber die Hilfen sind nicht perfekt, nicht barrierefrei. Screenreader, Braillezeilen, taktile Displays geben Absätze und Text in Blindenschrift aus. Tabellen, Grafiken, Animationen werden nicht unterstützt. Deren Inhalte werden den Sehbehinderten vorenthalten.

Und nun kommt Hyperbraille.

Hyperbraille: Das erste grafikfähige Display für Blinde und Sehbehinderte ist da!
Projektkonsortium aus 12 Unternehmen, gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie; Projektlaufzeit: 2007-2010; Gesamtvolumen: ca. 10 Mio. €


Das Projektteam demonstriert das Gerät. Diesen Beitrag weiterlesen »

postheadericon E-Book-Reader im Test

Im Rahmen der Fachmesse bietet die SightCity ein dreitägiges Vortrags- und Diskussions-Programm an. Dieses Forum (Forum-Übersicht und Motivation) spricht Betroffene, Interessierte und Fachleute an.


Der zweite Tag der Fachmesse eröffnet mit der Analyse elektronischer Bücher.

Frau Hartke vom Informationspool Computerhilfsmittel für Blinde und Sehbehinderte (INCOBS), Hamburg testete in Deutschland erhältliche E-Reader.

Elektronische Bücher: Für sehbehinderte Menschen ein neuer Zugang zu Literatur?

Ergebnisse des Tests “EBOOK-Reader”,
Referentin: C. Hartke, Informationspool Computerhilfsmittel für Blinde und Sehbehinderte (INCOBS), Hamburg

Das Plenum ist gut gefüllt. E-Book-Reader sind populär und lassen sich zusehens einfacher bedienen. Aber wie steht es mit der Praxistauglichkeit dieser kleinen handlichen E-Book-Reader für Sehbehinderte?

Im Folgenden fasse ich die Testergebnisse und Empfelungen in Stichworten zusammen.

Display

  • Die Displays sollten mindestens über eine 5 Zoll / Diagonale verfügen.
  • möglichst Darstellung im Hoch- und Querformat
  • eine externe Zusatzbeleuchtung ist oft notwendig
  • Auf den Kontrast achten. Oft sind Kontraste im Display nicht gut ausgeprägt

Bedienmenü

  • Schrift ist meist klein, aber gut lesbar. Schrift sollte sich aber vergrößern, Schriftart verändern lassen.
  • belegbare Direktwahltasten sind wünschenswert
  • Menüsymbolgrößen sind meist nicht veränderbar.
  • Eine Direkthilfe fehlt oft.

Tastatur

  • Auf hinreichende Abgrenzung zwischen den Tasten ist zu achten.
  • Der Tastendruckpunkt sollte spürbar sein.
  • Die Tastenbeschriftung sollte klar und deutlich lesbar sein.
  • Leider fehlt die spezielle Markierung der Ziffertaste 5 (haptische Tastenbelegung).

Bedienmenü

  • Schrift ist meist klein, aber gut lesbar. Schrift sollte sich aber vergrößern, Schriftart verändern lassen.
  • belegbare Direktwahltasten sind wünschenswert
  • Menüsymbolgrößen sind meist nicht veränderbar.
  • Eine Direkthilfe fehlt oft.

Lese- und Bedienhilfen

  • Das selbstständige Ablegen von Lesezeichen
  • Gezieltes Anspringen von Seiten
  • Navigation im Leseverlauf (Cache)
  • ggfls. ergänzende Audiowiedergabe

INCOBS hat die Tests und Empfehlungen zu E-Book-Readern uf ihrer Website veröffentlicht:

Der Testsieger heißt übrigens Sony Reader Pocket. Ihm bescheinigt Frau Hartke eine einfache Bedienung und gute Cursorstellung.

Zu guter Letzt
Eine Zuschauerin weist in dem Zusammenhang auf Smartphones und Tablet-PC’s hin. Diese böten mehr Funktionen als E-Books, so sei die automatische Spracherkennung meist integriert.

postheadericon Die Leitlinien

Unter Leitlinien stellte ich mir bis jetzt stets Unternehmensleitlinien vor.

Auf der SightCity sind die Leitlinien sichtbar. Und sie sind hilfreich.

Das Aufbau- und OrgaTeam hat gestern keine Mühen und keinen Kleber gescheut, um nahezu den gesamten Messebereich, egal ob Marmorfuß- oder Teppichboden, mit Leitlinien auszustatten.

Die Leitlinien werden für die diesjährige Messe zum ersten Mal verlegt, sie helfen sehbehinderten Messebesuchern bei der Orientierung, die aufgeklebten Linien haben ein mit Blindenstöcken gut tastbares Profil.