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Artikel-Schlagworte: „Test“

postheadericon E-Book-Reader im Test

Im Rahmen der Fachmesse bietet die SightCity ein dreitägiges Vortrags- und Diskussions-Programm an. Dieses Forum (Forum-Übersicht und Motivation) spricht Betroffene, Interessierte und Fachleute an.


Der zweite Tag der Fachmesse eröffnet mit der Analyse elektronischer Bücher.

Frau Hartke vom Informationspool Computerhilfsmittel für Blinde und Sehbehinderte (INCOBS), Hamburg testete in Deutschland erhältliche E-Reader.

Elektronische Bücher: Für sehbehinderte Menschen ein neuer Zugang zu Literatur?

Ergebnisse des Tests “EBOOK-Reader”,
Referentin: C. Hartke, Informationspool Computerhilfsmittel für Blinde und Sehbehinderte (INCOBS), Hamburg

Das Plenum ist gut gefüllt. E-Book-Reader sind populär und lassen sich zusehens einfacher bedienen. Aber wie steht es mit der Praxistauglichkeit dieser kleinen handlichen E-Book-Reader für Sehbehinderte?

Im Folgenden fasse ich die Testergebnisse und Empfelungen in Stichworten zusammen.

Display

  • Die Displays sollten mindestens über eine 5 Zoll / Diagonale verfügen.
  • möglichst Darstellung im Hoch- und Querformat
  • eine externe Zusatzbeleuchtung ist oft notwendig
  • Auf den Kontrast achten. Oft sind Kontraste im Display nicht gut ausgeprägt

Bedienmenü

  • Schrift ist meist klein, aber gut lesbar. Schrift sollte sich aber vergrößern, Schriftart verändern lassen.
  • belegbare Direktwahltasten sind wünschenswert
  • Menüsymbolgrößen sind meist nicht veränderbar.
  • Eine Direkthilfe fehlt oft.

Tastatur

  • Auf hinreichende Abgrenzung zwischen den Tasten ist zu achten.
  • Der Tastendruckpunkt sollte spürbar sein.
  • Die Tastenbeschriftung sollte klar und deutlich lesbar sein.
  • Leider fehlt die spezielle Markierung der Ziffertaste 5 (haptische Tastenbelegung).

Bedienmenü

  • Schrift ist meist klein, aber gut lesbar. Schrift sollte sich aber vergrößern, Schriftart verändern lassen.
  • belegbare Direktwahltasten sind wünschenswert
  • Menüsymbolgrößen sind meist nicht veränderbar.
  • Eine Direkthilfe fehlt oft.

Lese- und Bedienhilfen

  • Das selbstständige Ablegen von Lesezeichen
  • Gezieltes Anspringen von Seiten
  • Navigation im Leseverlauf (Cache)
  • ggfls. ergänzende Audiowiedergabe

INCOBS hat die Tests und Empfehlungen zu E-Book-Readern uf ihrer Website veröffentlicht:

Der Testsieger heißt übrigens Sony Reader Pocket. Ihm bescheinigt Frau Hartke eine einfache Bedienung und gute Cursorstellung.

Zu guter Letzt
Eine Zuschauerin weist in dem Zusammenhang auf Smartphones und Tablet-PC’s hin. Diese böten mehr Funktionen als E-Books, so sei die automatische Spracherkennung meist integriert.